Nachhaltiges Bauen im politischen Spannungsfeld!

18. November 2015, 18.30 Uhr
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23
 

Holzbau gilt seit jeher als das Synonym für nachhaltigen Städtebau und darf daher bei einer Strategie für die Stadt von morgen nicht fehlen. Darüber hinaus könnte bei zwei der aktuellsten  Bauaufgaben der Stadt Hamburg der Holzbau eine besondere Rolle übernehmen: der Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2024 und die Bewältigung des Zustroms von Flüchtlingen.

 

Bei beiden Herausforderungen geht es um die Entwicklung von flexiblen Lösungen, bei denen der Holzbau auch seine Vorteile aus Schnelligkeit bei gleichzeitiger Qualität ausspielen könnte.

Nachhaltigkeit des Holzbaus.

Holger König, Gröbenzell.
Ascona Gesellschaft für ökologische Projekte

 

Holger König hat sowohl die Projektleitung für ökologisch ausgerichtete Forschungsprojekte übernommen als auch bei der Aufstellung von Bewertungssystemen für Bauprodukte mitgewirkt , als Auditor nach DGNB e.V. und Auditor nach BNB hat er u.a. auch den Neubau der Wilhelmsburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einer Lebenszyklusanalyse unterzogen.

 

Lebenszykluskosten, Ökobilanz und Umweltrisiken von Bauprodukten – der Umfang der Informationsabfrage bei der Zertifizierung ist umfangreich. Am Beispiel realisierter Projekte wird dargestellt, wie es wirklich mit der Nachhaltigkeit des Holzbaus aussieht und wie diese bei  Zertifizierungen (DGNB, BNB, NaWoh) oder im Rahmen von Lebenszyklusanalysen abgebildet werden kann.

Nachhaltiges Bauen in der OlympiaCity 2024.

Oliver Lange, Hamburg.
Drees & Sommer Advanced Building Technologies

 

Drees & Sommer will mit dem Nachhaltigkeitskonzept den Plänen der Olympischen Spiele in Hamburg ein Beispiel für nachhaltigen und energieeffizienten Städtebau geben und setzt dabei auch auf ökologische Bauweisen. Würde die OlympiaCity mit mehreren tausend Wohneinheiten nachhaltig mit erneuerbaren oder rezyklierbaren Materialien gebaut, böte dieses Großereignis eine einmalige Chance, eine neue Generation im urbanen Bauen einzuleiten.

Podiumsdiskussion: Möglichkeiten und Herausforderungen für den Holzbau im Rahmen von Flüchtlingsunterkünften.

Achim Freund, Hamburg.
ASSMANN beraten + planen

 

Hartmut Plöhn, Hamburg.

f + w, fördern und wohnen

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Holzbauform Hamburg