Holzbau im Bestand – Pimp It Up!

21.März.2012, 18.30 Uhr
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Was machen wir mit unseren alten Häusern? So vielfältig die vorhandenen Bauwerke und deren Defizite sind, so zahlreich sind die Konzepte zur Qualifizierung. Für die Erweiterung und ggf. notwendige Umnutzung der Altbauten oder die Anpassung an heutige bautechnische Anforderungen bietet die Holzbauweise gute, manchmal sogar alternativlose Konzepte.
Aber das Bauen im Bestand ist fast immer individuell und verlangt nach differenzierten Lösungen. In der Veranstaltung werden solche Bauwerke vorgestellt.

Ron Hülsemeyer, blauraum (Hamburg): Aus Alt mach Neu – und mehr.

In Hamburg ist an der Bebelallee eine bemerkenswerte Aufstockung realisiert worden: Der Architekt Ron Hülsemeyer des renomierten Hamburger Büros Blauraum stellen das Bauvorhaben vor und berichten über die Projektentwicklung und seine Umsetzung.

Cornelius Back, Ingenieurbüro Back (Lübeck): Wirklich alt ! – Baumaßnahmen an geschützten Häusern.

Diplominegnieur Cornelius Back berichtet von Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen von denkmalgeschützten Bauten, deren Tragwerk, Dächer und Decken besondere – manchmal raffinierte - Lösungen vom Ingenieur und Bauphysiker verlangen.

Martin Mohrmann, HBZ*SH (Kiel): Altes Bausystem – neue Gebäudehülle.

Die energetische Sanierung von Gebäuden in Stahlbeton-Skelettbauweise bieten sich für typisierte Fassadensysteme an. Hierfür sind in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit vorgefertigten Holzbauelementen gemacht worden. Diplominegnieur Martin Mohrmann vom Holzbauzentrum Schleswig- Holstein (HBZ*SH) wird anhand von realisierten Bauvorhaben Konstruktionsprinzipien und die Holzbautechnik vorstellen.

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