Holzbau macht schule ! - teil 1

19. November 2015, 18.30 Uhr
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23
 

Da macht das Steuerzahlen wieder Spaß: Im Schulbau wird in diesen Jahren mehr investiert als in die Elbphilharmonie und den A7-Deckel zusammen!

 

Es geht um die Zukunft. Es geht um die Ausbildung unserer Kinder. Es geht aber auch um Entscheidungen für eine beispielhafte Baukultur von Seiten der Bauherrenvertreter, der Planer und der Bauunternehmen. Denn können Kinder lernen, dass Nachhaltigkeit wichtig ist, wenn sie in eine Schule gesteckt werden, die unter dem Motto gebaut wurde: „War das Billigste!“ oder „Haben wir schon immer so gemacht!“ oder „Keine Experimente, bitte!“?

 

Insbesondere im Schulbau geht es immer um ethische und gesellschaftliche Anforderungen und Ideen. Der Holzbau hat hier eine fast schon einmalige Chance seine Musterschülerqualitäten auszuspielen!

Die Botschaft Holz als Miterzieher zu einer zukunftsorientierten ökologischen Verantwortung.

Professor Jürgen Krug, München.
Krug Grossmann Architekten

 

Öffentliche Bauten von Universitäten, Schulzentren über Kindergärten bis zu Kirchen sind der Schwerpunkt des Büros Krug Grossmann Architekten aus München. Das Material Holz wird dabei nicht nur aus bautechnischen, sondern auch aus ökologischen und gesundheitlichen Aspekten gewählt.


Prof. Jürgen Krug stellt aktuelle Holzbauprojekte im öffentlichen Raum mit dem Schwerpunkt Schulbau, einschließlich der Turnhallen, vor. Prof. Jürgen Krug ist seit vielen Jahren maßgeblich am Masterstudiengang Holzbau für Architekten an der Hochschule Rosenheim beteiligt.

Erfahrungen und Perspektiven des Holzbaus im Hamburger Schulbau.

Roland Schäffer, Hamburg.
Schulbau Hamburg

 

In einem Kurzvortrag berichtet Roland Schäffer über die Holzbauerfahrungen im Hamburger Schulbau.

Auf festen Füßen – Holzkonstruktion im Schulbau am Beispiel der Grundschule Klein Flottbeker Weg.

Dirk Landwehr, Hamburg.
Trapez Architektur

 

Wenn Holz im Schulbau Anwendung findet, landet es üblicherweise in der Fassade – sei es als Verkleidung oder als nicht-tragender Rahmenbau.

Interessant wird es dann, wenn das Verständnis der Architekten für das Planen mit Holz groß ist und das Zusammenspiel mit der ausführenden Zimmerei zu einem eleganten Teamwork wird.


Dirk Landwehr zeigt ein beispielhaftes Resultat dieser Zusammenarbeit, wobei die Vorfertigung ganzer Tragwerkselemente in Holzrahmenbauweise eine prägende Rolle spielte, und schließlich sogar ein Möbel-Ensemble seinen Weg ins Bauwerk fand.

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