Was Sie schon immer über holz[bau]physik wissen wollten!

29. April 2015, 18.30 Uhr
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23
 

Der moderne Holzbau mit seinen teils hoch gedämmten Konstruktionen ist bauphysikalisch anspruchsvoll. Vielleicht wird er deshalb von vielen Architekten und Planern mit Argusaugen betrachtet - liegen doch die Vorlesung über die ungeliebte Bauphysik schon lange zurück und das notwendige Übel erledigt der Bauingenieur mit seinen formalen Nachweisen zum Wärme-und Feuchteschutz.

 

Nun schreitet aber die technische Entwicklung - und insbesondere gilt dies für den Holzbau - rasch voran und bringt neuere Erkenntnisse eben auch aus der bauphysikalischen Ecke. Demgegenüber stehen so griffige wie weit verbreitete Faustformeln wie z.B. „innen dichter als außen“, mit denen Bauschaffende auf einfachste Weise dem komplexen Thema immer noch begegnet.

 

Also – was gilt heute noch? Welche bauphysikalischen Prinzipien gelten für den Holzbau?

 

Zwei Referenten aus dem Holzbau und der Bauphysik erläutern im Doppelpass aktuelle bauphysikalische Erkenntnisse und grundsätzliche Prinzipien im Holzbau.

Doppelstunde „Bauphysik im Holzbau“.

Daniel Kehl - Büro für Holzbau und Bauphysik, Leipzig

Martin Mohrmann - Sachverständigenbüro Holzbau und Holzschutz, Kiel

 

 

•    Faustformel und Prinzipien – was gilt heute noch oder nicht mehr?
•    Was ist heute anders als „früher“? Aktuelle Randbedingungen
•    Was hat der „Kleinviehzuschlag“ mit U-Wert zu tun?
•    Luftdicht bauen – müssen wir das wirklich?
•    Feuchteschutz mit Austrocknungsreserven – die (un)planmäßige Feuchte
•    Wann geht Holz wirklich kaputt?
•    „Belüftung ist immer gut“
•    Wärmebrücken – ein akademisches Planspiel?
•    Sommerlicher Wärmeschutz – Klasse, Masse oder nichts von beidem?
•    Es gibt sie doch – die einfachen Lösungen: Konstruieren im Holzbau

 
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