25.01.2012: Holz und Urbanität

25. Januar.2012, 18.30 Uhr
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Das Wachstum in den Städten wird neu geordnet. Neue Konzepte zur Stadtreparatur und -ergänzung auf Industriebrachen, ehemaligen Eisenbahnanlagen, in Baulücken entlang der Ausfallstraßen usw. sind gefragt – genauso wie neue Entwürfe für eine sich verändernde Ziel- und Nutzergruppe. Wandelnde Anforderungen an die Nutzung der Stadt führen zu neuen Bauaufgaben. Gleichzeitig stehen die Unternehmen der Wohnungswirtschaft vor erheblichen Aufgaben im Bestand. Rückbau, Nachverdichtung, strukturelle Wohnumfeldverbesserung oder energetische Sanierung sind nur einige Schlagworte.

Die Praxis hat moderne Holzbauweisen entwickelt, die gerade auch im städtischen Kontext ihre Stärken bewiesen haben. Als wichtiger Vorteil, um mit Holz in der Enge der Stadt zu bauen, erweist sich der Transport leichter, vorgefertigter Elemente: Bauteile aus Holz lassen sich mit einfachem Gerät auch in unzugängliche Bereiche bewegen und äußerst schnell montieren. Kurze Bauzeiten und damit eine geringst mögliche Störung im hektischen Alltag einer Meotropole sind Faktoren, die beim Bauen in der Stadt eine besondere Rolle spielen.

Die Entwicklung mehrgeschossiger Holzbaukonzepte geschieht da fast selbstverständlich, da die Technik und das Wissen für typisch städtische Baulösungen auch im Holzbau bereitstehen.

Ludger Dederich, Holzabsatzfond (Bonn): Holz in der Stadt.

Ludger Dederich nimmt sich des Organismus Stadt an und zeigt überraschende Beispiele für die differenzierten Bauaufgaben im städtischen Raum.

Tom Kaden, Kaden & Klingbeil (Berlin): Der Weg nach oben – alles eine Frage der Technik.

Der Architekt Tom Kaden kann eine große Erfahrung im mehrgeschossigen Bauen in Holzbauweise aufweisen, er berichtet über seine vielbeachteten und wohlkonzeptionierten Bauprojekte in Berlin, Hamburg und Flensburg: In technischer Hinsicht haben diese Bauten hohe Anforderungen zu erfüllen – insbesondere im Brandschutz.

Tobias Götz, Ing.-Büro Pirmin Jung (Sinzig): Lösungen für mehrgeschossige Holzbauten – im Tragwerk,  im Schallschutz, im Brandschutz.

Der Holzbauingenieur Tobias Götz berichtet über die fachtechnischen Herausforderungen bei diesen Bauprojekten. Für die hohen Anforderungen an das Tragwerk, den Brand- und Schallschutz gibt es mittlerweile bewährte Lösungen, die sich auch auf andere Bauaufgaben übertragen lassen. Dies betrifft insbesondere die aktuellen Erkenntnisse im Schallschutz.

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